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Videospielsucht und ihre Behandlung

    Madlyn West vor 3 Jahren Aufrufe:

1 Kognitiv-verhaltensbezogene Ansätze zur ambulanten Behandlung von Internetsucht bei Kindern und Jugendlichen Daniel L. King, 1 Paul H. Delfabbro, 1 Mark D. Griffiths, 2 und Michael Gradisar 3 1 Universität Adelaide 2 Universität Nottingham Trent 3 Flinders University Übermäßig und die potenziell süchtig machende Nutzung des Internets bei Kindern und Jugendlichen ist in jüngster Zeit zu einem Hauptanliegen geworden. Internetsucht wird häufig als eine Störung der Impulskontrolle mit ähnlichen Merkmalen wie beim pathologischen Glücksspiel bezeichnet. Es bleibt jedoch eine erhebliche Debatte über die Kernkomponenten, die ätiologischen Prozesse, den Verlauf und die Aufrechterhaltungsfaktoren der Störung. Dieser Artikel präsentiert eine Fallstudie eines 16-jährigen Mannes mit generalisierter pathologischer Internetnutzung. Kritische Fragen, die für die Konzeptualisierung, Bewertung und Auswahl der Therapie relevant sind, werden untersucht. Obwohl die Evidenzbasis in diesem aufstrebenden Bereich der klinischen Psychologie begrenzt ist, bieten wir eine Zusammenfassung empirisch unterstützter kognitiver Verhaltenstechniken für die Internetsucht. C 2012 Wiley Periodicals, Inc., J. Clin. Psychol: In Session 68:, Stichwörter: Internetabhängigkeit, kognitive Verhaltenstherapie, Behandlung, Adoleszenz Einleitung In den letzten zehn Jahren haben Anzahl und Qualität der Forschungsstudien zur Internetabhängigkeit stetig zugenommen, parallel zur wachsenden Popularität des Internets . Die vorgeschlagene, aber noch nicht erkannte Störung ist mittlerweile in einer Reihe von Fachzeitschriften vertreten, die unter anderem klinische, soziale, kognitive, Entwicklungs-, Gesundheits- und Organisationszweige der Psychologie abdecken. Die Internet-Suchtstörung wird häufig als eine Störung der Impulskontrolle (Sim, Gentile, Bricolo, Serpollini & Gulamoydeen, 2012) bezeichnet, deren klinisches Erscheinungsbild dem pathologischen Glücksspiel ähnelt. Man geht davon aus, dass Internetsucht mehrere Untertypen umfasst, darunter cybersexuelle Themen, Online-Videospiele, Glücksspiele, Einkaufen, Surfen, Surfen und soziale Netzwerke (Block, 2008). Es bleibt jedoch eine erhebliche Debatte über die Kernkomponenten, ätiologischen Prozesse, den Verlauf und die Aufrechterhaltungsfaktoren der Störung (Griffiths, 2008, Turner, 2008, Wood, 2008). Angesichts dieser Variabilität bei der Definition und den Methoden zur Bewertung der Internetabhängigkeit ist es nicht verwunderlich, dass die geschätzten Prävalenzraten der Störung erheblich variieren und zwischen 0,3% und über 10% liegen (King, Delfabbro & Griffiths, 2012). Gegenwärtig gibt es keine Pläne, Internetabhängigkeit (oder eine ähnliche Diagnose) in das Spektrum der Suchtstörungen des kommenden diagnostischen und statistischen Handbuchs für psychische Störungen, fünfte Ausgabe (DSM-5), aufzunehmen, doch wird dies möglicherweise in einem Anhang als gegeben bezeichnet verdient weitere empirische Untersuchung. Interessanterweise wurden trotz der Bedeutung und Allgegenwart des Internets in der modernen Gesellschaft nur zwei Überarbeitungen des aktuellen DSM vorgeschlagen, die sich speziell auf das Internet und / oder das Online-Verhalten beziehen. Diese Überarbeitungen beziehen sich auf die folgenden Störungen: (a) Angststörung (wiederholt online um Bestätigung über körperliche Anzeichen einer Krankheit bemüht) und (b) hypersexuelle Störung (Betrachten und Herunterladen von pornografischen Bildern und Videos). Möglicherweise können diese Revisionen aufgrund ihrer Anknüpfung an eine bereits bestehende Störung und / oder einen bestehenden Wissensbestand leichter von der bestehenden Nomenklatur berücksichtigt werden. Bitte richten Sie Ihre Korrespondenz an: Daniel L. King, Schule für Psychologie, Ebene 4, Hughes-Gebäude, Universität von Adelaide, Adelaide, SA 5005, Australien. JOURNAL OF CLINICAL PSYCHOLOGY: IN SESSION, Bd. 68 (11), (2012) C 2012 Wiley Periodicals, Inc. Online veröffentlicht in der Wiley Online Library (wileyonlinelibrary.com/journal/jclp). DOI: /jclp.21918

2 1186 Journal of Clinical Psychology: In Session, November 2012 Befürworter einer Internetabhängigkeitsdiagnose scheinen durch das Fehlen einer Wissensbasis blockiert zu sein, die konsistente Ergebnisse nachweist. Insbesondere das Fehlen eines gemeinsamen Rahmens für die Internetabhängigkeit hat einen einheitlichen Forschungsaufwand verhindert, so dass sich viele veröffentlichte Studien konzeptionell und methodisch unterscheiden. Ein direkter Vergleich der Ergebnisse wird somit schwierig, wenn nicht unmöglich. Darüber hinaus hat Blaszczynski (2006) einen besonderen Bedarf an Nachweisen für beeinträchtigte Kontroll- und Neuroadaptationsprozesse im Zusammenhang mit Internetsucht herausgestellt, anstatt weitere Nachweise für die nachteiligen Folgen einer längeren Internetnutzung zu erhalten. Insgesamt scheint das Feld der Internetabhängigkeit in eine klassische Catch-22-Situation verwickelt zu sein: Weitere empirische Untersuchungen sind erforderlich, um ihre Legitimität zu belegen, doch mangels eines standardisierten Ansatzes für die Bewertung sind viele Forschungsergebnisse häufig prinzipiell fehlerhaft. In den letzten 15 Jahren wurden mehrere Vorschläge für Standarddiagnosekriterien für Internetsucht gemacht. Diese Definitionen und / oder Konzeptualisierungen der Störung wurden größtenteils (teilweise oder vollständig) auf der Grundlage der DSM-IV-Kriterien für pathologisches Glücksspiel, der DSM-IV-Kriterien für Substanzabhängigkeit und der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (10. Revision) modelliert. ICD-10) Kriterien für die Substanzabhängigkeit oder eine Kombination dieser Kriterien. Eine kürzlich erschienene Übersicht von Sim et al. (2012) hat versucht, einen gemeinsamen Rahmen und Kriterien für die Internetsucht zu entwickeln. Die Autoren überprüften über 40 veröffentlichte Studien und kamen zu dem Schluss, dass die beste und zuverlässigste Methode zur Konzeption der Internetsucht die Verwendung angepasster DSM-IV-Kriterien für pathologisches Glücksspiel war. Sim et al. behauptete, dass diese Kriterien auch zur Klassifizierung der pathologischen Computernutzung und des Videospiels durch Substitution des Begriffs Glücksspiel geeignet seien. Obwohl eine wissenschaftliche Einigung über diese Bewertungsmethode das Feld voranbringen würde, wurde argumentiert, dass weiterhin zwischen Sucht im Internet und Sucht im Internet unterschieden werden muss. Zum Beispiel argumentiert Griffiths (2008), dass die meisten Internetabhängigen nicht vom Internet selbst abhängig sind, sondern es als Medium verwenden, um andere Abhängigkeiten zu befeuern. Kurz gesagt, ein Spielsüchtiger, der das Internet zum Spielen nutzt, ist ein Spielsüchtiger und kein Internetsüchtiger (Blaszczynski, 2006). Das Internet ist genau der Ort, an dem sie ihr ausgewähltes (süchtig machendes) Verhalten ausüben. Kliniker sollten sich daher bewusst sein, ob problematisches Verhalten im Zusammenhang mit dem Internet tatsächlich das primäre psychologische Problem des Klienten ist und nicht eine nicht hilfreiche Bewältigungsstrategie oder ein Sicherheitsverhalten, das sich aus anderen psychopathologischen Faktoren ergibt (z. B. soziale Ängste). Während die Internetnutzung in solchen Fällen für die Konzeption und Behandlung von Fällen immer noch relevant sein kann, können nicht-primäre Probleme im Zusammenhang mit dem Internet durch Behandlungstechniken und Ansätze für Suchtprobleme nicht angemessen berücksichtigt werden. Bisher war es unsere Absicht, den Leser an der konzeptionellen Verwirrung zu orientieren, mit der sowohl Experten als auch relative Newcomer auf dem aufstrebenden Gebiet der Internetsucht konfrontiert sind. Diese Hintergrundinformationen sollten berücksichtigt werden, wenn über die Auswahl der Bewertungs- und Therapieressourcen für Kunden mit Suchttendenzen im Internet nachgedacht wird. Ziel dieses Artikels ist es, eine Fallstudie eines jungen männlichen Internetabhängigen vorzustellen, die durch ein anerkanntes Modell der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) für Internetsucht (Davis, 2001) konzipiert wurde. Dieses Fallbeispiel soll als Diskussionsgrundlage für die Beurteilung und Behandlung von Internetsucht dienen. Aus diesem Grund wird in diesem Artikel hervorgehoben, was derzeit in diesem aufstrebenden klinischen Bereich bekannt ist (und was nicht), und es wird eine Reihe von Empfehlungen für Kliniker gegeben. Präsentation des Problems und Beschreibung des Kunden Fallbeschreibung John ist ein 16-jähriger Mann, der mit seinen beiden Eltern in Adelaide, Südaustralien, zu Hause lebt. John verbringt bis zu 10 Stunden pro Tag am Computer in seinem Schlafzimmer, surft auf einer Vielzahl von Nachrichten- und Unterhaltungswebsites, chattet in Online-Foren, spielt Online-Videospiele (einschließlich Online-Rollenspiele für mehrere Spieler) und lädt Filme und Fernsehsendungen herunter. und Musik für den persönlichen Gebrauch. John ist mit Computertechnologie vertraut, seit er ein kleines Kind war. Er wurde jedoch intensiver engagiert, als er an seinem 13. Geburtstag seinen eigenen PC bekam. John erinnert sich lebhaft an die Aufregung, seinen ersten Computer zu besitzen und diesen Tag und den größten Teil der Nacht damit zu verbringen, seine Fähigkeiten zu erlernen und online zu gehen.

3 CBT-Ansätze 1187 Johns Eltern stellten fest, dass die Häufigkeit von Johns Computeraktivitäten in den folgenden Wochen stetig zunahm. Zunächst wurde Johns Beschäftigung mit dem Computer als vorübergehende Phase abgetan. Es stellte sich jedoch heraus, dass John die gesamte verfügbare Zeit zu Hause auf dem Computer nutzte. Johns Eltern versuchten, die Computerzeit zu verkürzen, indem sie verbale Befehle / Drohungen verwendeten oder das Stromkabel entfernten. Johns Eltern befassten sich mit einem Zyklus, in dem der Computerzugriff entfernt und dann wiederhergestellt wurde, um Johns frustrierte Beschwerden über Langeweile oder unfaire Behandlung zu besänftigen. John zu erlauben, den Computer zu seinen Bedingungen zu benutzen, wurde schließlich als ein Weg gesehen, Konfrontation zu vermeiden und die Harmonie in der Familie aufrechtzuerhalten. Im vergangenen Jahr haben Johns Eltern die Beschränkung des Zugriffs vollständig aufgegeben und zugelassen, dass der Computer dauerhaft in Johns Schlafzimmer aufbewahrt wird. John bleibt regelmäßig lange wach (d. H. Um 2 Uhr morgens) und nimmt an Online-Aktivitäten teil und hat Schwierigkeiten, für die Schule aufzuwachen. Oft überspringt er Familienfeiern, um seinen Computer zu benutzen. In ähnlicher Weise hat er aufgehört, nach der Schule ein Training für eine lokale Basketballmannschaft zu besuchen, was dazu führte, dass er aus der Mannschaft ausschied. Johns Mahlzeiten sind unregelmäßig und er isst oft an seinem Computer. Er schläft routinemäßig spät am Wochenende. Er trinkt jeden Tag mehrere Koffeingetränke, um am Computer lange wach zu bleiben und sich morgens wacher zu fühlen. John uriniert in Plastikflaschen, die er unter seinem Schreibtisch aufbewahrt, um nicht aus seinem Zimmer auf die Toilette zu gehen. Wenn John nicht zu Hause an seinem Computer sitzt, verwendet er sein Mobiltelefon, um den Zugang zum Internet aufrechtzuerhalten. Er ist oft in Situationen aufgeregt, in denen kein Zugang zum Internet verfügbar ist, nutzt diese Zeit jedoch, um über die nächsten Aktivitäten auf seinem Computer nachzudenken und diese zu planen. Obwohl John viel Wissen über das Internet und Online-Aktivitäten nachweist, hat er Schwierigkeiten, prozedural zu beschreiben, wie er seine Zeit online verbringt. Er erklärt, dass er im Internet häufig mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt und dabei den Überblick über die Zeit verliert. John gibt zu, dass er manchmal vergisst oder sich nicht die Mühe macht, Dinge zu tun, weil er Zeit am Computer verbringt. Johns Schulbesuch ist unregelmäßig und er überspringt oft den Nachmittagsunterricht. Seine Schulnoten sind im vergangenen Jahr erheblich zurückgegangen, und die Lehrer haben einen Mangel an Aufmerksamkeit und Konzentration im Unterricht festgestellt. John gilt als intelligent, wendet seine natürlichen Fähigkeiten jedoch nicht auf Schularbeiten an. Er vernachlässigt seine Hausaufgaben, Hausarbeiten und persönliche Hygiene. Als er 15 Jahre alt war, war er für weniger als einen Monat mit einem Mädchen an seiner Schule verabredet. Die Beziehung endete, als John wiederholt nicht zu Versammlungen erschien, die von der Freundin organisiert wurden. John spielte zu der Zeit Videospiele. John ist an seiner Schule nicht beliebt, hat aber einen Freund. Ihre Interaktion außerhalb der Schule wird in der Regel online in Chat-Programmen oder in einem wettbewerbsfähigen Videospiel verbracht. John zeigt wenig Interesse an Aktivitäten, die nicht mit Computern zu tun haben, und hat keine Ambitionen (z. B. Karriere oder Reisen) für das Erwachsenenleben geäußert. Fallformulierung Wie bei jeder psychischen Störung bildet die Anamnese des Klienten die wichtigste Grundlage für die Diagnose der Internetsucht. John hat die Angewohnheit, in den letzten 12 Monaten 35 bis 70 Stunden pro Woche an einer Vielzahl nicht notwendiger Online-Aktivitäten teilzunehmen. Zwar deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass die Häufigkeit der Computernutzung kein perfekter Indikator für Probleme ist, die Nutzung jugendlicher Medien zu Zwecken außerhalb der Hausarbeit über 2 Stunden pro Tag weist jedoch wahrscheinlich auf nachteilige soziale und emotionale Folgen hin. Die Bewertung der Internetnutzung (d. H. Der funktionalen Beziehung zwischen Benutzer und Computer) bietet im Allgemeinen einen viel besseren Einblick in das Risiko klinischer Probleme (Young & de Abreu, 2011). Beispielsweise neigen Jugendliche mit Suchtgefahr im Internet dazu, ungewöhnlich lange Zeiträume mit einsamen Online-Aktivitäten (z. B. Surfen oder Herunterladen), der Kommunikation mit Fremden und / oder dem Surfen auf Websites ohne klaren Grund zu verbringen. Johns erste Begegnung mit einem Computer im Alter von 13 Jahren ist als frühes kritisches Ereignis bemerkenswert. John erinnert sich, dass der Besitz eines Computers zunächst persönlich von Bedeutung war (andere Aktivitäten im Leben wurden sofort als weniger wichtig eingestuft) und emotional befriedigend (aufregend). Suchttheorien beschreiben typischerweise die erste Begegnung eines Süchtigen mit seinem Suchtgegenstand oder einer Aktivität seiner Wahl als Aha! Moment, ein Moment tiefer Selbstfindung. Ein Süchtiger mag nachdenken: Wo war das mein ganzes Leben lang? Viele erwachsene pathologische Spieler begannen zu spielen

4 1188 Journal of Clinical Psychology: In Session, November 2012 Abbildung 1. Davis (2001), kognitives Verhaltensmodell der PIU. Karriere in einem frühen Alter und kann sich normalerweise an einen beträchtlichen Gewinn erinnern, der automatische Gedanken der Selbstwirksamkeit (z. B. ich bin erfolgreich oder ich bin ein Gewinner) sowie starke Emotionen auslöste. In ähnlicher Weise können sich viele pathologische Online-Videospieler an das allererste Videospiel erinnern, das sie gespielt haben, und positive Emotionen im Zusammenhang mit den damit verbundenen Belohnungen und / oder Herausforderungen haben. Kouimtsidis, Reynolds, Drummond, Davis und Tarrier (2007) erklären, dass positive Erwartungen an die Ergebnisse häufig in den frühen Jahren gebildet werden Stadien der Sucht. Positive Erwartungen machen es schwierig, der Suchtaktivität in Situationen mit hohem Risiko zu widerstehen (d. H. Bei Vorhandensein von Internet-Hinweisen, sozialem Druck, online zu gehen oder wenn Sie sich depressiv oder ängstlich fühlen). Einige Modelle der Internetsucht priorisieren nachteilige Folgen einer längeren Internetnutzung. Aus diesem Grund können einige Formen übermäßiger Internetnutzung, auch wenn sie schädlich sind, als Sucht eingestuft werden. Das Davis (2001) -Modell ist hilfreich bei der Konzeption der Internetnutzung eines Kunden, da es möglicherweise bestimmt, ob diese Nutzung das Hauptproblem des Kunden ist. Das Modell legt einen Schwerpunkt auf schlecht angepasste Kognitionen, die die pathologische Internetnutzung (PIU, d. H. Internetsucht) untermauern, und ist daher für CBT-Therapieansätze nützlich. Das Modell unterscheidet zwei Arten von PIU. Der erste Typ ist eine bestimmte PIU, die auf eine übermäßige Nutzung bestimmter Internetfunktionen wie Pornografie, Shopping oder Glücksspiel hinweist. Es wird angenommen, dass solche Suchttendenzen bei Abwesenheit des Internets auftreten. Der zweite Typ ist die verallgemeinerte PIU, die sich auf eine allgemeine, mehrdimensionale Überbeanspruchung des Internets bezieht und das Verschwenden von Zeit online einschließt. Johns Fall weist auf eine verallgemeinerte PIU hin, die auf (a) seine Nutzung mehrerer verschiedener Funktionen des Internets, (b) seine soziale Isolation und (c) Verschleppungstendenzen und zeitraubende Tendenzen (dh das Fehlen eines direkten Zwecks, online zu gehen) zurückzuführen ist. . Es ist wahrscheinlich, dass Johns Probleme sich ohne das Internet nicht entwickelt haben (oder nicht so gravierend wären). Bei weiterer Anwendung des Modells (siehe Abbildung 1) wird Johns PIU durch zwei Kernprozesse aufrechterhalten: verzerrte Gedanken / Gedankenprozesse und Verstärkung. Problematische Erkenntnisse können sich auf das Selbst, andere oder die Welt beziehen. Wie Depressionen sind Gedanken über das Selbst, die die PIU aufrechterhalten, im Allgemeinen durch negative Selbsteinschätzung, Selbstzweifel und geringe Selbstwirksamkeit gekennzeichnet. Zu diesen Gedanken gehört zum Beispiel, dass ich im Internet nur gut bin, dass ich im Offline-Modus ein wertloser Niemand bin, aber im Online-Modus bin ich wichtig und in der realen Welt ein Versager. Ebenso wird eine problematische Internetnutzung häufig durch negative Bewertungen und alles andere als eindeutige Aussagen über die Welt aufrechterhalten, z. B. Das Internet ist für mich der einzig gute Ort, und die Menschen in der realen Welt behandeln Sie immer schlecht. Verzerrte Gedanken werden immer dann ausgelöst, wenn sie auftreten

5 CBT-Ansätze 1189 ist das Internet oder ein damit verbundener Reiz vorhanden. Ein früher Schritt bei der Entwicklung einer Konzeptualisierung besteht darin, automatische Gedanken und Prozesse beim Online-Gehen und Situationen zu identifizieren, die die Internetnutzung beschleunigen. Johns Online-Nutzung wird auch durch die vielen lohnenden Aspekte des Internets aufrechterhalten. Belohnungsmerkmale sind für das Verständnis der Art der PIU weniger wichtig, können jedoch nützlich sein, um risikoreiche Aspekte des Internets (z. B. Online-Spiele) zu identifizieren, bei denen ein Kunde besondere Schwierigkeiten hat, die Nutzung zu regeln. Das Internet bietet viele verschiedene Arten von Verstärkern (z. B. neue Informationen, positives soziales Feedback, Punkte / Belohnungen in einem Videospiel). Solche Belohnungen können besonders für junge Menschen wie John von Bedeutung sein, denen es im Allgemeinen an finanziellen Mitteln und Unabhängigkeit mangelt und für die das Internet eine neue Welt der Freiheit und der Möglichkeiten darstellen kann. Da eine Person mehr Zeit online verbringt, wird weniger Zeit für Aktivitäten im wirklichen Leben aufgewendet. Mit weniger Möglichkeiten zur Verstärkung durch nicht online durchgeführte Aktivitäten wird das Internet immer attraktiver und für die Befriedigung von Bedürfnissen immer wichtiger. Mit der Zeit kann sich der Benutzer vollständig von Aktivitäten in der realen Welt lösen oder in dem Maße, dass eine normale Beteiligung nicht mehr möglich ist. Das Internet ist rund um die Uhr verfügbar und füllt die Leere von zusätzlicher Zeit und ungedecktem Bedarf, die aus sozialer Ausgrenzung und / oder Nichtteilnahme an normalen Aktivitäten resultieren. Mit aktuellen Bewertungstechniken (Beard, 2005, Griffiths, 2008, Shaw & Black, 2008) ist es möglich, das Ausmaß und den Schweregrad von Johns präsentierendem Problem zu bewerten. Zu diesem Zweck können kurze Screening-Fragen angebracht sein, die an die DSM-IV-Kriterien für pathologisches Glücksspiel angepasst sind. Mit diesem Ansatz ermittelte John, dass er mindestens 7 der 10 Kriterien für Internetsucht erfüllt: (a) zunehmende Beschäftigung mit dem Internet, (b) mehr und mehr Zeit im Internet verbringen, (c) erfolglose Versuche, das Internet einzuschränken Nutzung, (d) Entzugssymptome bei reduzierter Internetnutzung, (e) Nutzung des Internets als Fluchtweg, (f) Vernachlässigung der Hausarbeit, um mehr Zeit im Internet zu verbringen, und (g) schlechte Schulleistungen als Folge des Internets verwenden. Das Erfüllen von fünf oder mehr Kriterien in den letzten 12 Monaten weist auf eine Sucht hin. Darüber hinaus hängen Johns Symptome nicht mit einer manischen Episode oder Symptomen von Axis I-Störungen zusammen. Nach dieser Bewertungsmethode kann John daher als generalisierter pathologischer Internetnutzer angesehen werden. Behandlungsverlauf Über den wirksamen Verlauf der CBT-Behandlung bei Internetsucht ist wenig bekannt. Tabelle 1 enthält eine Zusammenfassung der veröffentlichten Evidenzbasis zur Behandlung. Klinische Interventionen bei Problemen im Zusammenhang mit dem Internet sind sehr unterschiedlich und umfassen eine Mischung aus Studien mit pharmakologischer Behandlung, kognitiven Verhaltenstherapien oder selbst entwickelten Interventionen (Griffiths & Meredith, 2009, King, Delfabbro, Griffiths & Gradisar, 2011, Shaw & Black) , 2008). Insbesondere gab es drei Studien, in denen CBT allein oder in Verbindung mit anderen Behandlungsansätzen angewendet wurde (Du, Jiang & Vance, 2010, Orzack, Voluse, Wolf & Hennen, 2006, Young, 2007). Obwohl diese Evidenzbasis nicht stark ist, gibt es vielversprechende frühe Anzeichen dafür, dass CBT für einen relativ kurzen Zeitraum (d. H. 8 bis 12 Sitzungen) sowohl die Häufigkeit der Internetnutzung als auch die Symptome der Internetsucht erfolgreich reduzieren kann. Leider wurden CBT-Behandlungen, die speziell für die Internetabhängigkeit entwickelt wurden, noch nicht manuell durchgeführt, und daher sind Spezifika des Behandlungsprotokolls nicht allgemein verfügbar. Du et al. (2010) haben die einzige randomisierte, kontrollierte Studie zur Behandlung von Internetsucht bei Jugendlichen durchgeführt. Ihre Studie umfasste eine multimodale schulbasierte Intervention, die acht Sitzungen gruppenbasierter CBT umfasste. Die Gruppengröße umfasste 6 bis 10 Teilnehmer. Bei der Therapie lernten süchtige Jugendliche die Prinzipien einer effektiven Kommunikation mit ihren Eltern, lernten den Umgang mit Online-Beziehungen, Techniken zur Steuerung von Impulsen und Techniken, um problematisches Verhalten zu erkennen und zu stoppen. Parallel dazu wurden Elternschulungen durchgeführt, bei denen Eltern darin geschult wurden, die Emotionen ihres Kindes zu erkennen, die Problemlösung und die Kommunikation zwischen Familienmitgliedern zu verbessern und Techniken für das Management von Jugendlichen mit problematischer Technologie zu entwickeln. Psychoedukation wurde auch Lehrern in der Schule vermittelt. Nach der Behandlung reduzierten Jugendliche ihre Internetnutzung und -angst erheblich und verbesserten ihre Zeitmanagementfähigkeiten. Die Behandlungszuwächse blieben nach 6 Monaten erhalten.

6 1190 Journal of Clinical Psychology: In Session, November 2012 Tabelle 1 Ausgewählte Merkmale von Behandlungsstudien zur Bewertung von Internet-Suchtstudien Behandlung N Alter (Jahre) Ergebnis Größe des Behandlungseffekts Du et al. (2010) Han et al. (2009) Han et al. (2010) Beards diagnostischer Fragebogen Koreanische Internet-Sucht-Skala Junge Internet-Sucht-Skala, DSM-IV-Kriterien für die Substanzabhängigkeit Kim (2008) Koreanische Internet-Sucht-Skala Orzack et al. (2006), Shek et al. (2009) 1. CBT (8 Sitzungen) 2. Kontrolle 1. Methylphen>

7 CBT-Ansätze 1191 Zwei Studien mit CBT für erwachsene Internetabhängige schlagen weitere Techniken vor. In der Studie von Young (2007) bezog CBT Kunden ein, die ihre Gedanken überwachten und diejenigen identifizierten, die süchtig machende Gefühle und Handlungen auslösen, sowie neue Bewältigungsfähigkeiten und Strategien zur Rückfallprävention lernten. Die Anfangsphase der Therapie war verhaltensbezogen und konzentrierte sich auf bestimmte Verhaltensweisen und Situationen, in denen die Internetsucht die größten Schwierigkeiten im Leben des Klienten verursacht. In späteren Stadien der Therapie wurde ein größerer Fokus auf kognitive Annahmen und Verzerrungen und deren Auswirkungen auf das Verhalten gelegt. In Orzack et al. In der Studie von 2006 wurde ein ähnlicher Ansatz verfolgt. Die Teilnehmer wurden angeleitet, um schlecht angepasste Kognitionen zu identifizieren und anschließend zu modifizieren, ein Repertoire von Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um mit unangenehmen emotionalen Zuständen umzugehen, und sich an Hausaufgaben zu beteiligen. Motivierende Interviewtechniken wurden auch verwendet, um Patienten zu helfen, Einblicke in die Kosten und den Nutzen ihrer Internetnutzung zu erhalten und Problemlösungsstrategien zu entwickeln, um ein Ziel der kontrollierten Internetnutzung zu erreichen. Interessanterweise fanden Orzack et al. In seiner Studie war CBT nicht wirksam bei der Verringerung der Internetabhängigkeitssymptome, erhöhte jedoch die wahrgenommene Lebensqualität und verringerte die depressive Symptomatik. Die Qualität des Designs und der Berichterstattung in Studien zur Behandlung von Internetsucht ist nicht optimal. Eine Übersicht von King et al. (2011) haben klinische Behandlungsstudien für Internetprobleme anhand der CONSORT-Erklärung (Consolidating Standards of Reporting Trials) bewertet. Die CONSORT-Erklärung ist ein anerkannter Goldstandard für die Beurteilung der Berichtsqualität von klinischen Studien. King et al. berichteten, dass die Mehrzahl der Studien mehrere wesentliche Einschränkungen aufwies, darunter (a) Inkonsistenzen bei der Definition und Diagnose von Problemen, (b) ein Mangel an Randomisierungs- und Verblindungstechniken, (c) ein Mangel an angemessenen Kontrollen oder anderen Vergleichsgruppen und (d) ein Mangel an angemessenen Kontrollen ) unzureichende Angaben zu Einstellungsterminen, Stichprobenmerkmalen und Größen der Behandlungseffekte. Trotz dieser Einschränkungen bewegt sich das Feld in die richtige Richtung, um eine größere Evidenzbasis zu entwickeln. Das breite Spektrum von Internetabhängigkeiten (z. B. Cyber-Sexualsucht, zwanghaftes Surfen und Online-Gaming) sowie die Varianz in gefährdeten Bevölkerungsgruppen (unter anderem in Abhängigkeit von Alter, Bildungshintergrund und Alter) Das Vorhandensein von komorbiden Erkrankungen erfordert weitere Studien, um verschiedene Nutzertypen und Probleme herauszufiltern und separat anzugehen. In den kommenden Jahren wird erwartet, dass die Evidenzbasis für die CBT-Behandlung von Internetsucht als Reaktion auf die Kundenbedürfnisse wächst. Auf internationaler Ebene hat eine große Anzahl von Personen mit Problemen im Zusammenhang mit dem Internet eine Behandlung von einem Anbieter für psychische Gesundheits- oder Gesundheitsdienstleistungen erhalten. Insbesondere in China, Taiwan und Südkorea besteht ein erheblicher Behandlungsbedarf für Internetprobleme, bei denen die geschätzte Prävalenz von Internetabhängigkeitsproblemen bei Jugendlichen höher ist als in westlichen Industrieländern. Die südkoreanische Regierung hat Berichten zufolge ein Netzwerk von über 150 Beratungsstellen zur Behandlung von Internetsucht eingerichtet und Behandlungsprogramme in fast 100 Krankenhäusern eingeführt (Kim, 2008). Darüber hinaus sind sowohl in China als auch in Korea zahlreiche Programme im Bootcamp-Stil für internetabhängige Jugendliche aufgetaucht (Koo et al., 2011). In westlichen Ländern sind auch Kliniken entstanden, die sich auf die psychologische Behandlung computergestützter Sucht spezialisiert haben: das Zentrum für Online- und Internetsucht in Bradford, Pennsylvania, USA, das Studienzentrum für Computersucht im McLean Hospital, Belmont, Massachusetts, USA Staaten, die Broadway Lodge Reha-Wohneinheit in Somerset, England, und die Smith & Jones 12-Stufen-Klinik (Minnesota-Modell) in Amsterdam, Holland. Darüber hinaus gibt es einige Online-Anbieter von Behandlungsdiensten für Internetsucht (z. B. netaddiction.com, netaddictionrecovery.com, onlineaddiction.com.au, techaddiction.ca), von denen einige auf 12-Stufen-Selbsthilfebehandlungsphilosophien basieren und Bieten Sie Bücher und Ressourcen für Eltern und Lehrer an, die sich mit internetabhängigen Jugendlichen beschäftigen. Ergebnisse und Prognosen Die verfügbare Literatur legt nahe, dass jugendliche Internetabhängigkeit mithilfe von CBT-Ansätzen wirksam behandelt werden kann. Eine relativ kurzfristige Behandlung (d. H. 3 bis 6 Monate) kann angemessen sein. Das oben erwähnte Beispiel von John ist angesichts seines höheren Alters, des intensiven Internetnutzungsmusters und des DSM-IV-Symptomprofils recht schwerwiegend. Dies ist jedoch typisch für viele Patienten in klinischen Studien. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Internetabhängigkeit in jugendlichen Bevölkerungsgruppen wahrscheinlich nicht spontan zurückgeht, sondern dass ein jugendlicher, pathologischer, jugendlicher Benutzer höchstwahrscheinlich 2 Jahre lang krank bleibt

8 1192 Journal of Clinical Psychology: In Sitzung, November 2012 später ohne Intervention. Es ist auch bekannt, dass Internet-Suchtsymptome den Schweregrad der Axis I-Symptomatik erhöhen und die wirksame Behandlung dieser Störungen beeinträchtigen. Es gibt Hinweise darauf, dass ein komorbides Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) die Wirksamkeit der CBT wahrscheinlich verringern (Orzack et al., 2006). Eine pharmakologische Behandlung (dh Methylphenidat) kann jedoch sowohl die ADHS- als auch die Suchtsymptome in dieser Klientensubgruppe wirksam senken (Han et al., 2009). Die Einbeziehung von Eltern und Lehrern in den Behandlungsprozess zeigt eine gute vorläufige Unterstützung. Die Prognose der Internetsucht ist derzeit aufgrund fehlender Längsschnittstudien und Follow-up-Daten in klinischen Studien nicht hinreichend bekannt. Klinische Praktiken und Zusammenfassung Die folgenden klinischen Techniken mit empirisch gestütztem Nutzen können aus Behandlungsstudien für jugendliche Internetsucht entnommen werden: Ein Aktivitätsüberwachungsplan kann für einen Kliniker und einen Kunden nützlich sein, um ein gemeinsames Verständnis darüber zu erlangen, welche Arten von Online-Aktivitäten stattfinden (d. H (in einer typischen Woche), zu Studienbeginn und im Verlauf der Therapie. Es kann für den Kunden auch nützlich sein, Gedanken und emotionale Zustände vor, während und nach Online-Aktivitäten zu dokumentieren, um den funktionalen Zweck der Internetnutzung zu verstehen. Kognitionen, Emotionen und Verhaltensaktivitäten, die als Reaktion auf und in Verbindung mit dem Online-Verhalten auftreten, sollten ebenfalls aufgezeichnet werden. Zum Beispiel sollte John ein Protokoll über die Zeiten führen, in denen er mit seinen Eltern um die Computernutzung kämpft oder an seinem Computer in einer Flasche uriniert. Diese Informationen können für John hilfreich sein, um die negativen Auswirkungen seines übermäßigen Computereinsatzes zu verstehen und positive Veränderungen zu motivieren. Die Behandlungsziele sollten angesichts der Verbreitung des Internets in der Schule und zu Hause realistisch sein. Beispielsweise ist eine Abstinenz vom Internet möglicherweise nicht möglich, da dies für Hausaufgaben, das soziale Leben usw. von Bedeutung ist. Kontrollierte oder regulierte Internetnutzung ist häufig das Ziel klinischer Studien (Shek, Tang, & Lo, 2009). Johns erstes Ziel in der Therapie könnte es daher sein, das Internet nicht für seine Hausaufgaben zu nutzen. Young (2007) schlägt vor, dass Verhaltenstherapie (d. H. Konditionierung) verwendet werden kann, um neu zu lernen, wie man das Internet verwendet, um bestimmte Ergebnisse zu erzielen, wie z. B. moderierte Online-Nutzung und insbesondere Verzicht auf problematische Online-Anwendungen und kontrollierte Nutzung für legitime Zwecke. Verhaltensbasierte Strategien zur Reduzierung der längeren Internetnutzung können in der Anfangsphase nützlich sein. Verwenden Sie beispielsweise einen Wecker, um eine maximale Internetnutzungsdauer von 45 Minuten festzulegen, und müssen Sie dann 15 Minuten lang etwas anderes tun. In ähnlicher Weise muss der Client 5 Minuten lang bei ausgeschaltetem Bildschirm am Computer warten, bevor die Verwendung eingeleitet wird. Verhaltensexperimente zum Testen problematischer Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Internetnutzung (z. B. habe ich keine Kontrolle über meine Internetnutzung) oder eines verringerten Online-Verhaltens (z. B. bin ich ohne das Internet im Leben wertlos) können dazu beitragen, das Selbstvertrauen eines Kunden zu stärken. Ein Beispielexperiment kann das Testen eines Glaubens an die Unkontrollierbarkeit beinhalten, indem der Client wiederholt eine bevorzugte Website öffnet und schließt, ohne mit der Website zu interagieren. Psychoedukation ist eine wirksame Ergänzung zu CBT, insbesondere für die Elternautorität eines Jugendlichen. Viele Eltern haben nur begrenzte Kenntnisse über das Internet, seine Funktionen und Fragen der Cybersicherheit. Die Eltern sollten auch darüber informiert werden, dass das einfache Entfernen des Computers aus dem Leben eines starken jugendlichen Benutzers einen erheblichen Schock darstellen und möglicherweise die Entwicklung einer vertrauensvollen und unterstützenden Eltern-Kind-Beziehung kontraproduktiv beeinflussen kann (Dini, 2008). Die Versuche von Johns Eltern, Johns Internetnutzung durch Entfernen und Wiederherstellen des Internetzugangs im Schlafzimmer zu verringern, waren nicht effektiv und führten zu erheblichen Beziehungsproblemen. Es wäre hilfreich, wenn sie John bei seinen Bemühungen zur Erreichung seiner therapeutischen Ziele unterstützen und ermutigen würden. Es hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit mit jugendlichen Klienten und ihren Eltern die Eltern-Kind-Kommunikation verbessert und die CBT-Praxis festigt. In den meisten Fällen hat die gewohnte Internetnutzung eines Jugendlichen wahrscheinlich zu einer Störung der familiären Kommunikation geführt und erheblichen Stress und Konflikte verursacht. Family relationships may be repaired by collaboratively reaching a shared understanding about what Internet addiction is and what it is not, having common goals for therapy, and setting time for bonding as a family.

9 CBT Approaches 1193 Rowan (2001) presents the following Internet addiction prevention guidelines for parents with young children: (a) limit technology use to 1 2 hours per day, (b) exercise for 3 4 hours per day, (c) listen, hugs, bedtime stories, (d) removing TVs from bedrooms, no tech dinners Sundays and holidays, and (e) no technology at school recess. These may also be adapted as goals for therapeutic purposes. For example, it may be helpful for John to schedule meals (particularly dinner) in the dining room or somewhere in the house where he cannot use the Internet. John s parents could use this tech-free time an opportunity for bonding. Sleep patterns are often disrupted as a result of prolonged Internet use. Clients may benefit from interventions aimed at establishing normal sleep/wake activity, particularly shifting electronic media use to during daylight hours (without necessarily restricting Internet hours) rather than directly before bed. Epidemiological studies of adolescent sleep suggest computer use prior to sleep is associated with extended time taken to fall asleep, poorer quality of sleep, and decreased daytime alertness and concentration. Improved sleep as a first step may aid in motivating engagement in other life areas. Motivational interviewing (MI) as an adjunct to CBT shows strong empirical support in field of addiction. MI may be used to (a) elicit self-motivational statements, (b) handle (i.e., roll with ) client resistance to altering Internet use using reflection and summarizing techniques, (c) examine helpful and unhelpful aspects of Internet use, and (d) explore costs and benefits of changing Internet use in context of client s values. Reminder cards (or flashcards ) that summarize treatment goal(s) and/or list a self-motivational statement may be useful for a client to carry at all times. A client s preoccupation with the Internet may be an obstacle to identifying alternative ways of spending time. The creation of a personal inventory of activities no longer engaged in since using the Internet may be useful. For adolescents without a history of other interests or hobbies, identifying new activities that cater to client strengths or competencies (e.g., teambased physical activity, arts/craft, volunteer work) could be explored. For John, this may involve joining a local basketball team. Distraction may be a useful tool for adolescent clients to help refocus attention from internal (emotional states, automatic thoughts) or external Internet-related stimuli. Cognitive distraction involves helping clients to focus their attention away from the Internet cues by focussing on other thoughts (Kouimtsidis et al., 2007). The goal is to improve regulation and control of attention. Examples may include focussing on relaxing or pleasant images or a memory of a positive event. The client should practice this skill so that he or she is easily able to switch attention to such thoughts in a high-risk situation. Although not always possible, a group setting may be helpful in normalizing adolescents feelings of shame, guilt, worthlessness, and isolation related to their Internet addiction symptoms. Group settings are often employed in treating addiction because they foster a supportive, nurturing, and non-judgmental environment needed for recovery. Young (2007) suggested that those who suffer from negative core beliefs may most attracted to the anonymity of the Internet to overcome perceived inadequacies. At a later stage of therapy, cognitive restructuring may be used to address underlying negative core beliefs. As a precursor to working with core beliefs, addressing cognitive distortions and rationalizations such as Just a few more minutes won t hurt may help in managing primary symptoms. Although research evidence is limited (Su, Fang, Miller, & Wang, 2011), some studies have attempted to treat Internet addiction in an online setting. Although this may be compared somewhat unfairly to treating alcoholism in a pub, this approach presents some advantages. Principally, it allows clinicians to reach a subgroup of problem users who otherwise would not present in treatment. Clients with generalized anxiety and/or agoraphobic tendencies in addition to Internet addiction may have significant difficulty in even leaving the home to present at a treatment center. In summary, Internet addiction is an emerging disorder of growing relevance to adolescent clinical populations. Internet-related problems may be due in part to the increasing uptake and use of online-enabled devices among young people in home and school contexts. Although the literature in this area is still quite new, and there is no consensus as to assessment and therapy

10 1194 Journal of Clinical Psychology: In Session, November 2012 protocol, a small evidence base suggests that CBT has good preliminary support in treating addicted adolescents. Progress in established fields of adolescent addiction (e.g., pathological gambling) may be translated successfully to Internet addiction. Randomized, controlled trials using manualized CBT treatment protocols are needed to advance the field, in terms of both improving overall research quality and making more specific recommendations to clinicians. Selected References and Recommended Readings Beard, K. W. (2005). Internet addiction: A review of current assessment techniques and potential assessment questions. CyberPsychology & Behavior, 8, Blaszczynski, A. (2006). Internet use: In search of an addiction. International Journal of Mental Health and Addiction, 4, 7 9. Block, J. J. (2008). Issues for DSM-V: Internet addiction Editorial. American Journal of Psychiatry, 165, Davis, R. A. (2001). A cognitive-behavioral model of pathological Internet use. Computers in Human Behavior, 17, Dini, K. (2008). Video game play and addiction: A guide for parents. Bloomington, IN: iuniverse Books. Du, Y., Jiang, W., & Vance, A. (2010). Longer term effect of randomized, controlled group cognitive behavioral therapy for Internet addiction in adolescent students in Shanghai. Australian and New Zealand Journal of Psychiatry, 44, Griffiths, M. D. (2008). Internet and video-game addiction. In C. Essau (ed.), Adolescent Addiction: Epidemiology, Assessment and Treatment (pp ). San Diego, CA: Elsevier. Griffiths, M. D., & Meredith, A. (2009). Videogame addiction and treatment. Journal of Contemporary Psychotherapy, 39, Han, D. H., Hwang, J. W., & Renshaw, P. F. (2010). Bupropion sustained release treatment decreases craving for video games and cue-induced brain activity in patients with Internet video game addiction. Environmental and Clinical Psychopharmocology, 18, Han, D. H., Lee, Y. S., Na, C., Ahn, J. Y., Chung, U. S., Daniels, M. A., Haws, C. A., & Renshaw, P. F. (2009). The effect of methylphenidate on Internet video game play in children with attention-deficit/hyperactivity disorder. Comprehensive Psychiatry, 50, Kim, J. (2008). The effect of an R/T group counselling program on the Internet addiction level and selfesteem of Internet addiction university students. International Journal of Reality Therapy, 17, King, D. L., Delfabbro, P. H., & Griffiths, M. D. (2012). Clinical interventions for technology-based problems: Excessive Internet and video game use. Journal of Cognitive Psychotherapy: An International Quarterly, 26, King, D. L., Delfabbro, P. H., Griffiths, M. D., & Gradisar, M. (2011). Assessing clinical trials of Internet addiction treatment: A systematic review and CONSORT evaluation. Clinical Psychology Review, 31, Kouimtsidis, C., Reynolds, M., Drummond, C., Davis, P., & Tarrier, N. (2007). Cognitive-behavioural therapy in the treatment of addiction. Chichester, UK: John Wiley & Sons. Orzack, M. H., Voluse, A. C., Wolf, W., & Hennen, D. (2006). An ongoing study of group treatment for men involved in problematic Internet-enabled sexual behavior. CyberPsychology & Behavior, 9, Rowan, C. (2010). Unplug-don t drug: A critical look at the influence of technology on child behavior with an alternative way of responding other than evaluation and drugging. Ethical Human Psychology and Psychiatry, 12, Shapira, N. A., Lessig, M. C., Goldsmith, T. D., Szabo, S. T., Lazoritz, M., Gold, M. S., & Stein, D. J. (2003). Problematic internet use: Proposed classification and diagnostic criteria. Depression and Anxiety, 17, Shaw, M., & Black, D. (2008). Internet addiction: Definition, assessment, epidemiology and clinical management. CNS Drugs, 22, Shek, D. T. L., Tang, V. M. Y., & Lo, C. Y. (2009). Evaluation of an Internet addiction treatment program for Chinese adolescents in Hong Kong. Adolescence, 44, Sim, T., Gentile, D. A., Bricolo, F., Serpollini, G., & Gulamoydeen, F. (2012). A conceptual review of research on the pathological use of computers, video games, and the Internet. International Journal of Mental Health and Addiction. DOI: /s

11 CBT Approaches 1195 Su, W., Fang, X., Miller, J. K., & Wang, Y. (2011). Internet-based intervention for the treatment of online addiction for college students in China: A pilot study of the Healthy Online Self-Helping Center. CyberPsychology, Behavior, & Social Networking. doi: /cyber Tao, R., Huang, X., Wang, J., Zhang, H., Zhang, Y., & Li, M. (2010). Proposed diagnostic criteria for Internet addiction. Addiction, 105, Young, K. (2007). Cognitive behavior therapy with Internet addicts: Treatment outcomes and implications. CyberPsychology & Behavior, 10, Young, K. (2009). Understanding online gaming addiction and treatment issues for adolescents. The American Journal of Family Therapy, 37, Young, K. S., & de Abreu, C. N. (2011). Internet addiction: A handbook and guide to evaluation and treatment. Hoboken, NJ: John Wiley & Sons.

Abstrakt

For many, the concept of videogame addiction seems far-fetched, particularly if their concepts and definitions of addiction involve the taking of drugs. This paper overviews the small, but growing area of videogame addiction and then examines the treatment options available for those affected by excessive videogame playing. An overview of the available empirical literature appears to indicate that adverse effects are likely to affect only a relatively small subgroup of players and that frequent players are the most at-risk for developing problems. Worldwide, there are relatively few practitioners that specialise in the treatment of videogame addiction and this may be because there are so few players who are genuinely addicted to playing videogames. However, the Internet may be facilitating excessive online game playing as evidenced by the increasing number of specialist addiction treatment clinics for online videogame addiction. This paper overviews the various approaches that have been used as an intervention in treating videogame addicts, including online support groups, 12-step programmes, behavioural and cognitive-behavioural therapies, and motivational interviewing.

We consider the points and evaluate the results:

  • Up to 50 points: no reason for panic, but it makes sense to minimize the time that your child spends on the laptop or tablet. And the best - find the child another passion, until the computer has become his best friend.
  • From 50 to 79 points: time for you to analyze the impact of the global networkon the child and to draw conclusions. At a minimum, it should limit its pastime on the Internet and to >

Of course, the computer - is not only disadvantages and virtual danger. On the Internet you can find useful materials, educational programs and other interesting things.

But children are not usually drawn to knowledge, and to games and live communication on the network. Regular shoots in the virtual world lead to dangerous Depending on the games and the Internet, Get r >What methods currently exist to treat it?

  1. Switching a psychological state to another.That is, the search for other ways of relaxation. The most difficult and the most effective method, in which no aid is indispensable.
  2. Familiarizing the child to the sport.
  3. Close communication with your friends, Relatives, interesting (and, preferably, authoritative) men. Of course, in the real world.
  4. psychologist Help.

It should be understood that even the most categoricalprohibition not profit. Especially when we are talking about children. And depending on their own to recover from the child also can not. Need help parents and their patience.

Treatment by a specialist

This option is selected when parents force end, and no one "home" method does not bring results.

The treatment regimen usually consists of the following components:

  • Psychotherapy is aimed at the return of the child in the real world.
  • Drugs (for fixingresults) to eliminate the violations that accompany the disease and complicate its treatment. For example, sedation with excessive excitability and nervousness.
    Or antidepressants if there are signs of prolonged depression and Internet "breaking." Required - vitamin complexes.
  • Treatment for physical signs of dependence (from incorrect posture and the syndrome of "dry eye" to carpal tunnel syndrome, etc.).
  • Establishment of a regime of rest and "Game" mode on with the arrangement of the working place of the child computer.
  • Gymnastics for the spine and eyes.
  • Alternative medicine. It is used to restore the balance between the systems of the body and for the treatment of metabolic disorders.

The essence of psychotherapy

The meaning of the treatment - in the elimination of psychological conflict, which (as is usually the case) led to dependence, and social reintegration. During the treatment the expert helps the child,First of all, understand the essence of destructive attachment without causing his guilt (this is very important), and arouses a healthy critical attitude to this addiction.

Sessions can take place at home or in speciallyequipped rooms. Maximum efficiency is only possible with the consent of the child for treatment. Imposed sessions will only aggravate the situation. With the ineffectiveness of sessions with the consent of the parents can use hypnosis.

To protect the child from computer addiction - the power to the parents!

To protect the child's parents can only dependence.

Wie? Common prescription, alas, does not exist. But while this modern pandemic has not touched your offspring, should make every effort so that the computer was only useful to the subject in education for the child.

What can parents do?

  • Do not use the technique of prohibitions
    Categorical ban could lead to the fact thatyour child is cut off from you, or even dropped out of spite. Keep in mind that the child is not aware of their addiction, so the punishment will not be able to understand. The ban on your favorite activity always cause protest.
  • Be your child another
    The question of trust between you - first of all. If your child trusts you, your fears and anxieties for it can be a deterrent.
  • Looking for an alternative to the child computer
    The sooner - the better.
  • Control the process - in which a child is playing, how long, what comes to your page
    In addition, depending on the computer, there is also the danger of falling through a global network in bad company.
  • Strongly do not place the computer in the children's room
    Ideal - in a place where reside adult. For control.
  • As often as possible "disturb" the baby during its games, distract from the computer various requests and suggestions
    Interesting - what's new, he learned, on what sites it is what I learned.
  • If you do not have time to check, look for methods to limit the time that your child spends on the monitor
    Think about installing a program that will restrict child access to unreliable pages and limit the games.
  • Solve the marital problems the timely and more problems in the privacy of the child
    That escape from the problems of children in the global network more often.
  • Establish rules on computer games
    For example, only one hour per day. Or just after the lessons to be made. The computer must be a privilege and a useful object, rather than a means of entertainment and right.
  • Be an example of a daze
    If you are in the morning until late at night sitting on the Internet, the child simply does not understand - why you can, but he can not.
  • Carefully look at the games, for which the child spends time
    Some games can cause mental disorders, insomnia, fear, aggression. Choose educational games.
  • If you feel that your strength is not enough, and the child is more and more immersed in the world wide web, Refer to a specialist.
  • Do not buy a child of his "personal" computer. Let the parent uses - Dad. At any time, you can pick it up on the pretext of "the pope to work."
  • Taking the computer in a child, be sure to offer an alternative.A child should not suffer from boredom - it shouldbe busy. If it pulls to the computer as a born artist's brush and paint, have the child on the computer courses - let time pass even with the use of, and not in vain - in games. Let mastering Photoshop, create a website, studies programs - to the age of 18 the child will have a profession.
  • Buy an alarm clock and set it next to the computer.The maximum time the network for preschoolers - 30 minutes / day for a child of the senior classes - 1 hour / day. For 3 hours before bedtime to play it is strictly forbidden.
  • Teach your child is critical of the information from the networkKeep personal information secret (notput them on the show), filter out harmful and useful websites. Teach your child to take only the useful from the "dialogue" with the computer, and all the senseless excluded.

The best programs for the prevention of computer addiction in children and adolescents

To parents it was easier to control the output of your children on the Internet to protect them from harmful content, and on the health risks created today special programsAllowing as to restrict the games and keep track of the contents of websites on which child is.

Most popular among the parents of the program:

Time Boss

  • Price license - 600 p. Powered by a / Windows 7, Vista, XP.
  • Eigenschaften: a very simple interface, multiple languages,good protection password, log and screenshots PC / events, PC use statistics. With this software, you can completely control - when and what d >KasperskyCristal
    • cost of - 1990 rubles for 1 year and 2 pcs.
    • In addition, you get an antivirus program, You also have the ability to restrict your child visiting harmful sites and track - where zahazhivaet child specifically.
    • The program also protects your personal files from theft / intrusion (passwords, photos, etc.), creates scheduled backups and so forth.

    Workrave

    • cost of - Free of charge.
    • Capabilities: the creation of installations and time control conditions, a reminder of the need to break (and even offer to do certain exercises 1-10).
    • Eigenschaften: easy to use, configure the user's preferences, display timer, sound.

    Mipko Time Sheriff

    • Powered by on / from Windows.
    • cost: you can download free.
    • Capabilities: Limiting the time of indiv >KiberMama
      • cost: 1st version - free of charge, 2nd version - 380 rubles.
      • Capabilities: time limit work on a PC, creatingschedules, control of its implementation, the prohibition to run malicious programs / games, blocking access to the Internet, sending parents about activities for children of the PC reports the child a warning about the imminent end of the authorized period of time, the demonstration schedule for the child screen.
      • Eigenschaften: the presence of Russian interface, a full report (including reports on how much time and how the child was trying to hack into the program or to reinstall some time), the help system in Russian.

      NetLimiter

      • cost: you can download free.
      • Capabilities: network traffic control, work trackingeach application, control data flow speed, traffic management, application loading speed setting, statistics for all connections, the installation restrictions and blocking of certain applications / connections, restricting access to editing settings / rules of the program.
      • Eigenschaften: the ability to remotely control the PC, WhoIs, TraceRoute, and others.

      Browser Gogul

      • cost of - is free.
      • Installing the application carried out on site after registration.
      • Capabilities: protection from harmful information, catalog of childrenproven sites recommended by psychologists and educators, the statistics of visited sites and the establishment of accountability, a time limit the child's stay in the network, creating schedules.

      Advanced Parental Control 1.9

      • cost of - About 40 dollars.
      • Capabilities: work with accounts, restrictions applynetwork, monitor all network activities, creating schedules for the child, a ban (lock) on the use of the PC after the expiry of the authorized period of time, creating black and white lists of sites for the child, drawing up a list of keywords to block sites in which these words occur, blocking access to the "start" menu and Control Panel, to remove / install programs, a ban on downloading files to access network settings for the installation of the new printer, create screenshots and remembering all the windows sites that were visited.

      ChildWebGuardian 4.0

      • cost of - 1000 rubles.
      • Work in the browser Internet Explorer.
      • Capabilities: page filter by address, or by a set of keywords, white and black lists of sites, banning access to certain sites, the creation of HTML-pages with any text to display it on the screen in the guise of "mistakes" or "missing page", blocking any attempt to run other browsers other than Internet Explorer, limit launch certain applications, a time limit use of the PC.

      Kids Control 2.02

      • cost of - 870 rubles to upgrade to 6 months.
      • Capabilities: blocking harmful sites across the page "Servernot found ", monitoring all actions on the Internet, creating a black and white list of websites, a ban on downloading files, time control, daily reports on the visit of sites, traffic control.
      • Eigenschaften: imperceptible to the child work program, no need to create a separate account for the child, the launch of the program, together with the inclusion of PCs, update the database of forb >Spector Pro 6.0
        • cost of - about 100 dollars.
        • Work in Internet Explorer, Mozilla, Firefox. Capabilities: Control access to sites, create screenshots, memorize dialogs in instant messages (and block unwanted contacts), control mail, filter letters, block transfer of files, create a schedule for using the PC, sending reports to the mail.
        • Eigenschaften: The absence of the Russian interface, the operation of the program in hidden mode, the deletion of references to the loading of this application, the absence of new items in the menu, the work through a combination of keys and a password.

        The best programs, according to the parents, are CyberMama, ChildWebGuardian, and also Kids Control. The most functional - Advanced Parental Control.

        However, each program has its own minuses and pluses. Choose the most comfortable!

        And how do you solve the problem of computer addiction in a child?

        We are waiting for your advice!

        Why ODU for a Addiction Prevention and Treatment Certificate?

        Be part of the solution. Gain the latest skills with ODU's addiction prevention and treatment certificate. You'll learn core competencies through rigorous academics and applied problem-solving. We teach according to guidelines from the Substance Abuse and Mental Health Services Administration.

        When you complete this program, you will have the knowledge, skills, and abilities to:

        • recognize the signs and symptoms of substance abuse,
        • understand crisis intervention and relapse prevention strategies,
        • develop substance abuse prevention and recovery programs,
        • treat individuals and families affected by addiction, and
        • make ethical decisions in as a human services professional.

        This certificate may meet the educational (didactic) requirements for addiction credentialing, such as the Certified Substance Abuse Counselor (CSAC) and the Certified Substance Abuse Counselor-Assistant (CSAC-A) in Virginia.* If you plan to seek international credentialing, we encourage you to consider our Human Services bachelor’s degree.

        * This certificate prepares you for the post-graduation residency phase for Virginia CSAC or CSAC-A credentialing. It may fulfill the educational hours required to take the National Certified Addiction Counselor Level I (NCAC-I) exam as set by the Virginia Board of Counseling. If you plan to seek credentialing outside of Virginia, please contact your state board to determine how this certificate can meet your state’s requirements.

        Prevention Is Better Than Treatment

        As long as substance use disorder and addiction persist as a national health epidemic, there will be activists and policymakers attempting to stamp them out.

        That, as addiction experts and healthcare professionals will attest, is no small task. Breaking drug and alcohol addictions in sufferers, although possible with the proper resources, requires immense time and perseverance to achieve.

        But what if you could go back in time and stop the whole cycle from occurring? It would certainly be a much simpler, less painful road to recovery for the sufferer, the thought goes, if he or she had never suffered in the first place—if the chain of addiction had been prevented from linking up.

        We rate the test as follows:

        • The answer is “very rare†– 1 point.
        • The answer is “sometimes†– 2 points.
        • The answer is “often†– 3 points.
        • The answer is “very often†– 4 points.
        • The answer is “always†– 5 points.

        Symptome

        • Being drawn by the computer as soon as one wakes up and before one goes to bed.
        • Replacing old hobbies with excessive use of the computer and using the computer as one's primary source of entertainment and procrastination
        • Lacking physical exercise and/or outdoor exposure because of constant use of the computer, which could contribute to many health problems such as obesity

        Fighting Drug Use, One School at a Time

        Short of time machines or navigable rifts in the space-time continuum, youth prevention campaigns are the next best thing. These social marketing messages, often delivered by police officers right in a student’s classroom, aim to teach elementary school youths the dangers of drug use and addiction.

        And yes, you can count the Drug Abuse Resistance Education campaign (or “DARE†) among those anti-addiction initiatives. For former 80s and 90s kids, no explanation is needed. For everyone else, DARE was the prototypical youth prevention campaign. Local law enforcement personnel would visit local schools with branded learning materials in tow, preaching the dangers of substance abuse to students so they will never abuse drugs.

        Das einzige Problem? The program didn’t work.

        Today, with substance use disorders and abuse increasing among young people—particularly of prescription drugs—new youth prevention campaigns like the Narcotics Overdose Prevention and Education program (or NOPE) and Shatterproof hope to recapture DARE’s excitement and spirit minus its various missteps.

        Questions for the test:

        1. How often does your child violate the time frame that you set for him to “surf the Internet†?
        2. How often does he neglect his household duties to please the Internet?
        3. How often does the child have new “friends†on the Internet?
        4. How often does your child choose a computer instead of having a rest with his family?
        5. How often do you or a spouse complain that your child is too addicted to the Internet.
        6. How often does your child check their e-mail directly before any other occupation?
        7. How often does his education suffer because of computer hobbies?
        8. How often does he get away from answering the question – “what do you do on the Internet†?
        9. How often does he sit in his room at the computer?
        10. How often does he choose a computer instead of communicating with others?
        11. How often does his new network “comrades†call him?
        12. How often does it go online in spite of your ban (for example, you took the laptop and caught the child going online through the phone)?
        13. How often does your child get irritated when you ask him to get distracted from the computer?
        14. How much more often your child began to look tired and tired compared to the period when he did not have a computer.
        15. How often does he swear and in various ways express his anger after your complaints about “you again sat all day on the Internet†?
        16. How often does your child mentally seek back to the Internet when there is no access to the computer?
        17. How often does he choose the Internet instead of his previous favorite activities?
        18. How often does he choose the Internet instead of walking with his friends?
        19. How often does your child get angry at times when you veto a network or limit the playing time?
        20. How often do situations occur when a child is out of the computer oppressed and depressed, and when he returns to the network he comes to life and “sparkles with joy†?

        “Drug Abuse Resistance Educationâ€

        Drug and alcohol addiction among teenagers and young adults were trumpeted national health concerns before DARE became a cultural phenomenon in the mid-1980s. DARE just gave the battle for young people’s lives a Hollywood sheen (a Los Angeles police chief kickstarted the program in 1983) and a Disney-esque (read: pantless) cartoon mascot. Kids received illustrated manuals outlining how to “say no†to drugs, t-shirts embossed with DARE’s logo, and songs. Oh, the songs.

        The program surged in popularity among parents and children alike throughout the decade, becoming the seemingly perfect companion to former First Lady and National Grandma Nancy Reagan’s “Just Say No†campaign.

        But DARE’s lion-sized heart and earworm anthems couldn’t refute the hard stats that adolescent DARE “graduates†fared no better against peer pressure to try drugs than their uninitiated neighbors. Some studies indicate that DARE was even counterproductive—that the program actually made matters worse. Simply put, DARE’s approach to behavioral change, although well-heeled and federally supported, didn’t have a scientific leg to stand on.

        We count the scores and evaluate the result:

        • Up to 50 points: there are no reasons for panic, but it makes sense to minimize the time that your child spends on a laptop or tablet. And it’s better to find another hobby for the child, until the computer became his best friend.
        • From 50 to 79 points: you need to analyze the impact of the global network on the child and draw conclusions. At a minimum, you should limit his pastime on the Internet and identify all the weaknesses of relationships in your family and in the life of the child – it’s from problems that children run into the world web.
        • Above 80 points: your child is Internet dependent. Without the help of a specialist, it will be difficult to manage.

        Ursachen

        Kimberly Young indicates that previous research links internet/computer addiction with existing mental health issues, most notably depression. She states that computer addiction has significant effects socially such as low self-esteem, psychologically and occupationally which led many subjects to academic failure.

        According to a Korean study on internet/computer addiction, pathological use of the internet results in negative life impacts such as job loss, marriage breakdown, financial debt, and academic failure. 70% of internet users in Korea are reported to play online games, 18% of which are diagnosed as game addicts which relates to internet/computer addiction. The authors of the article conducted a study using Kimberly Young's questionnaire. The study showed that the majority of those who met the requirements of internet/computer addiction suffered from interpersonal difficulties and stress and that those addicted to online games specifically responded that they hoped to avo >

        The Next Generation

        Decades later, maybe NOPE or Shatterproof can learn from DARE’s mistakes and inspire change.

        Instead of relying on the abstinence model DARE pioneered—†just say no†and don’t ask why—NOPE focuses on the visceral impact narcotics overdoses wreak on a user’s and a user’s family’s lives. NOPE has also moved their target age group upon a notch or two above DARE’s, focusing on middle and high schoolers(and, in some cases, college and university students) instead of elementary school kids.

        According to the National Institute on Drug Abuse, over-the-counter painkillers are the second-most abused drug by American teens after alcohol and marijuana.

        Assemblies are held at participating schools showcasing NOPE’s cornerstone program: a multimedia presentation depicting friends and parents mourning their loved ones’ passing due to drug abuse. Much like DARE, law enforcement officers visit classrooms at middle and high schools, as well as colleges and universities, to teach students the consequences of drug abuse. According to healthline.com, one such presentation included students being asked to pass an urn—yes, a full one—around the classroom, hopefully bringing home the physical toll drug overdose takes.

        Meanwhile, Shatterproof has become something of a fundraising powerhouse for research on addiction prevention since its founding in 2013.

        Sporting a sleek, sophisticated web platform to deliver its message, Shatterproof seeks to “change the conversation on drug addiction†and “stop the stigma†regarding drug and alcohol addiction, apparently by directing funds at institutions researching drug and alcohol addiction. Shatterproof has already spent substantial time and energy (read: money) lobbying Capitol Hill for more federal resources to educate young people on how to break drug addiction.

        Former business executive and Shatterproof founder Gary Mendell is certainly doing his part, earning the organization some serious Executive Branch bonas fidas when he spoke at the Clinton Foundation’s Health Matters conference in 2013.

        Methods of treating computer addiction in a child

        Of course, a computer is not just minuses and virtual dangers.On the Internet you can find useful materials, developing programs and other interesting things.

        But children usually do not go to knowledge, but to games and live communication in the network. Regular shoots into the virtual world lead to a dangerous depending on the games and the Internet , getting rid of it is extremely difficult.

        Typen

        Computers nowadays rely almost entirely on the internet and thus relevant research articles relating to internet addiction may also be relevant to computer addiction.

        • Gaming addiction: a hypothetical behavioral addiction characterized by excessive or compulsive use of computer games or v > V >
        • Social media addiction: Data suggest that participants use social media to fulfill their social needs, but are typically dissatisfied. Lonely indiv > Some of these views are summed up in an Atlantic article by Stephen Marche entitled Is Facebook Making Us Lonely?, in which the author argues that social media prov >

        “Learning From Your Eldersâ€

        Neither NOPE nor Shatterproof are predestined to fail simply because DARE flopped decades ago. If anything, these programs should thank DARE for misfiring so spectacularly that anyone paying the slightest bit of attention can’t miss its big goof: placing flash and funds above scientific muster. It’s not that cartoon lions and deep pockets are a recipe for disaster— DARE still enjoyed a cultural moment, after all. Its just that some preliminary research probably would have gone a long way.

        Throwing some Levi’s on that lion couldn’t have hurt, either.

        Want to learn more about NOPE and Shatterproof? Visit their websites, here and here, for more information.

        Last Edited: July 16, 2019

        What methods are there today to treat it?

        1. Switching one psychological state to another. That is, the search for other ways of relaxation. The most difficult and most effective method, in which one can not do without help.
        2. Encouraging a child to participate in sports.
        3. Close communication with friends, relatives, interesting (and, preferably, authoritative) people. Naturally, in the real world.
        4. Psychologist’s help .

        It should be understood that even the most categorical prohibition of profit does not bring. Especially when we talk about children. And the child can not be cured of dependence independently either. Need help from parents and their patience.

        Diagnostic Test

        Many studies and surveys are being conducted to measure the extent of this type of addiction. Kimberly Young has created a questionnaire based on other disorders to assess the level of addiction. It is called the Internet Addict Diagnostic Questionnaire or IADQ. The questionnaire asks users about their online usage habits as well as their feelings about their internet usage. According to the IADQ sample, Internet Addiction resembles that of a Gambling disorder. Answering positively to five out of the eight questions on the IADQ may be indicative of an online addiction.

        Autor

        Jeffrey Juergens earned his Bachelor’s and Juris Doctor from the University of Florida. Jeffrey’s desire to help others led him to focus on economic and social development and policy making. After graduation, he decided to pursue his passion of writing and editing. Jeffrey’s mission is to educate and inform the public on addiction issues and help those in need of treatment find the best option for them.

        Origin of the term and history

        Observations about the addictiveness of computers and more specifically computer games date back at least to the m > British e-learning academic Nicholas Rushby suggested in his 1979 book, An Introduction to Educational Computing, that people can be addicted to computers and suffer withdrawal symptoms. The term was also used by M. Shotton in 1989 in her book Computer Addiction. However, Shotton concludes that the 'addicts' are not truly addicted. Dependency on computers, she argues, is better understood as a challenging and exiting pastime that can also lead to a professional career in the field. Computers do not turn gregarious, extroverted people into recluses, instead they offer introverts a source of inspiration, excitement and intellectual stimulation. Shotton's work seriously questions the legitimacy of the claim that computers cause addiction.

        The term became more w > Computers and the Internet both started to take shape as a personal and comfortable medium which could be used by anyone who wanted to make use of it. With that explosive growth of indiv > In the late nineties people who made use of PCs and the internet where already referred to the term webaholics or cyberholics. Pratarelli et al. suggested at that point already to label "a cluster of behaviors potentially causing problems" as computer or Internet addiction.

        There are other examples of computer overuse that date back to the earliest computer games. Press reports have furthermore noted that some Finnish Defence Forces conscripts were not mature enough to meet the demands of military life, and were required to interrupt or postpone military service for a year. One reported source of the lack of needed social skills is overuse of computer games or the Internet. Forbes termed this overuse "Web fixations", and stated that they were responsible for 12 such interruptions or deferrals over the 5 years from 2000–2005. Dead Link

        Save the child from computer addiction – in the power of the parents!

        Only parents can save the child from addiction.

        Wie? Unfortunately, there is no single recipe. But while this modern pandemic has not touched your child, every effort should be made to keep the computer only a useful object in education for the child.

        Best programs for preventing computer addiction in children and adolescents

        To make it easier for parents to control their children’s Internet access to protect them from harmful content and from health hazards, today there are special programs that allow , how to limit the time of games, and track the content of sites on which the child happens.

        Schau das Video: Computerspielsucht - Brutale Realität (April 2020).